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Mit Tieren leben

Merlin! Merlin! Wo gehst du hin
so früh am Morgen mit deinem schwarzen Hund?
Ich bin hierher gekommen, weil ich den richtigen Weg suche,
um das rote Ei zu finden,
das rote Ei der Meeresschlange,
an der Küste bei den ausgehöhlten Steinen.
Ich werde im Tal suchen,
zwischen der grünen Brunnenkresse und dem goldenen Gras,
und in den höchsten Zweigen der Eiche,
und im Wald nahe bei der Quelle
      T.W.Rolleston

 

Wenn man in ländlicher Umgebung lebt, spielen Tiere eine große Rolle, nicht nur die eigenen. Also gehen wir mit offenen Augen durch den Garten und die Natur. 

Leider stellen wir gerade bei uns vor der Haustür eine weitere Zerstörung der Natur durch die Groß- Agrarbetriebe fest.

Nachdem der Milchbauer aufgegeben hat und sein Land an den Chemnitzer Wirtschaftshof Sachsenland verkauft hat, haben die das Weideland in Acker verwandelt. Während noch vor wenigen Jahren ein Hermelinbau, ein Dachsbau, und mehrere Feldhasen aktiv waren und im Herbst die Reiher auf den Wiesen nach Futter suchten, ist heute all dies verschwunden.

Raps, Mais, Winterweizen, herbizidgetränkt und Chemie-gedüngt, mit Maschinen von John Deere - nur die Mäuse haben bisher überlebt. Nachhaltigkeit sieht anders aus, und Arbeitsplätze werden eher vernichtet statt geschaffen. Aber leider wird dieses unselige Erbe des Ostens, erprobt in Kasachstan, auch noch von der EU gefördert.      

 

 

 

5 Störche und etwa 10 Rotmilane waren vom 15.-18. Mai 2017 auf den Feldern hinter unserem Haus zu beobachten.

Die Großagrarier hatten diesmal Gras als Zwischenfrucht gesät, und nun wurde gemäht. Für die Störche und die seltenen Rotmilane, die auf dem Weg aus dem Winterquartier in Südspanien sind, ein gefundenes Fressen.  Sie folgten den Mähmaschinen und Heuwendern.

 

Der majestätische Rotmilan steht auf der Liste der bedrohten Tierarten. Er braucht lichten Wald mit großen Flächen Grünland. Genau das boten die Felder um die Limbacher Teiche dieser Tage. Aber leider haben die Großagrarier schon begonnen, die abgemähte Wiese umzupflügen, um noch Mais auszubringen. Dann werden sich diese seltenen Greife ein neues Revier suchen. Mit etwas Glück bleibt vielleicht ein Brutpaar da.  

 

 

 

 

 

Olivia, 14 Wochen

 

Seit dem 29.07.2013 ist die Welt wieder in Ordnung.

 

2 kleine Kitten bevölkern wieder unser Haus.

Das Tierheim hat die kleinen nur im Doppelpack abgegeben.

 

Inzwischen sind Olivia und Bärchi ausgewachsene Hauskatzen. 

  

 

 

 

 

 

Bärchi, 10 Wochen

 

 

 

 

 

 

 

  

Ein schreckliches und trauriges Ende für Tini ! 

Ein trauriges Ende

Tini ist nach 4 Jahren schon wieder von uns gegangen. Sie fiel vermutlich einem der hirnlosen Raser auf unserer Dorfstraße zum Opfer. Ihr Kopf wurde überfahren, so dass sie wohl auf der Stelle tot war. Am Freitag, dem 21.06.2013, haben wir im Garten von ihr Abschied genommen, nachdem wir sie am Morgen auf dem Weg zur Schule gefunden haben.
Für Emelie und Basti war dieser Tag wohl einer der schwersten in ihrem Leben. 

 

 

Wenn sich's Hund und Katze so gemütlich machen drückt man schon mal ein Auge zu
(12/2011) 

  

 

 

 

 

Seit 2009 lebt Tini bei uns. Als die Katze eines Nachbarn (genannt Moritz!) überraschend Junge bekam, haben wir eines aufgenommen. Ein süßes Maikätzchen, dessen Welt unser Garten (und die der Nachbarn) ist,  das aber auch gerne mal die Wohnung inspiziert und es sich auf dem Sofa oder im Bettkasten gemütlich macht.

 

 

  

   

 

Dieser Wellensittich heißt Timo und ist der jüngste in der Familie. Er wurde zu uns gebracht, nachdem Bubi (dessen Alter unbekannt war) nur ein Jahr bei uns lebte. Seit Mai 2011 zwitschert er nun fröhlich, besonders wenn er draußen auf der Terrasse sitzen darf.

 

 

 

 

Es ist soweit. Seit dem 30.10. 2005 haben wir Familienzuwachs. Heldur , der  10 Wochen alte Islandhund - Rüde, hat ein neues Zuhause gefunden und sich schon eingelebt. Mit den Kindern versteht er sich prima. Wer mehr über Heldur wissen will, kann sich die Extra-Fotogalerie anschauen.

 

 

 
 

 

 

Im Kompost hinter dem Teich hat sich diese junge Ringelnatter einquartiert, die hier auf einem Streifzug über die Terasse ist.

 

 

 

 

 

 Die gelben Flecke hinter dem Kopf sind das Markenzeichen einer Ringelnatter. Sie war etwa 50cm lang, ausgewachsen werden sie bis 1m lang.

 

 

 

 

 

 

 

Meist verkriechen sich die scheuen Alpensalamander rasch. Auf der Rossalpe im Tannheimer Tal hatten wir 2009 Glück.

 

 

 

 

   

In unserem Garten hingegen leben Bergmolche, die hier Wasser, schattige Laubhecken und warme Steinhaufen finden.

 

 

 

 

   

  

Auf Islands Vogelfelsen Ingolfshöfdi gab es 2005 auch die wunderschönen, drolligen Papageitaucher zu beobachten

 

 

 

 

     

Gut versteckt und hoffentlich vor den Katzen sicher: in einer hohen Thuja-Hecke am Haus brütet eine Wacholder-Drossel

 

 

 

 

   

 

 

Mausi, eine streunende Katze, die sich schon sehr an uns gewöhnt hat und sich sogar streicheln lässt. Wir haben sie sterilisieren lassen. Schlafen darf sie unter dem Dach des Carport, und Mittagsschlaf hält sie bei Sonnenschein im Steingarten.

 

 

 

 

 

Unsren Garten betrachtet sie inzwischen als ihr Revier, und jeden Tag präsentiert sie uns die erlegten Mäuse

 

 

 

 

  

 

Die Igel kommen regelmäßig in der späten Dämmerung. Sie suchen nach den Resten des Katzenfutter, es scheint ihnen vorzüglich zu schmecken.

 

 

 

 

   

 

Und wenn sie den Futternapf in Beschlag haben warten die Katzen meist in respektvollem Abstand. 

 

 

 

 

 

 

Gertrud (wir nannten sie so), eine Brieftaube aus dem Raum Nürnberg, hatte sich 2007 verirrt. Sie war 150km zu weit geflogen und erschöpft. Unser Garten schien ihr zur Erholung geeignet.

 

 

 

 

 

Fünf Tage hat sie sich bei uns durchgefuttert, beinahe wären sie und Heldur Freunde geworden. Doch dann hatte sie Heimweh, und der Besitzer hat sich über ihre Heimkehr gefreut.

 

 

 

 

 

Unser zweiter Hund war Lux, ein Mischling mit Foxterrier- und Jack Russel- Blut. Wir haben ihn mit 4 Jahren aus dem Tierheim geholt. Er hatte leider eine Verhaltensstörung, die nicht nur ihm, sondern auch uns schwer zu schaffen machte.

 

 

 

 

   

 In Gegenwart anderer Hunde rastete er völlig aus, alle Versuche von Tierärzten und Hundelehrern konnten das Problem nicht lösen. Trotzdem war Lux eine treue Seele, er begleitete uns überall hin. In menschlicher Gesellschaft war er sehr zuwendungsbedürftig und kinderlieb.Leider starb er an Weihnachten 2004 an einer schweren Erkrankng des Lymphsystems.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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