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Live - Bilder und Musik 

Auf dieser Seite präsentiere ich einige Impressionen von interessanten Live-Konzerten.

 

Die aktuellen Konzerttermine für Chemnitz und Umgebung:

  • Canned Heat (US) - 22.7.2017 - Leipzig Clara Zetkin Park
  • Lucky Malice (NOR) - 25.7.2017 - Chemnitz Subway to Peter
  • Alice Cooper - 2.8.2017 - Dresden Junge Garde
  • Conor Oberst (US) - 5.8.2017 - Dresden Beatpol
  • God Is An Astronaut (IRL) - 10.8.2017 - Dresden Beatpol
  • Brooke Miller (CDN) - 8.9.2017 - Lichtentanne St. Barbara
  • Blakbird (D) - 16.9.2017 - Lichtentanne St. Barbara
  • Jive Mother Mary (US) - 17.9.2017 - Lichtentanne St. Barbara
  • Sierra Noble (CDN) - 23.9.2017 - Lichtentanne St. Barbara
  • Wucan (D) - 23.9.2017 - Dresden Scheune
  • Black Lung (US) - 28.9.2017 - Dresden Beatpol
  • Rachel Sage (US) - 5.10.2017 - Lichtentanne St. Barbara
  • Brian Auger Band - 6.10.2017 - Affalter Linde
  • The Wishing Well (AUS) - 25.10.2017 - Lichtentanne St. Barbara

 

Hymn For Her - Countrypunk zum Anfassen

Sie heißen Lucy Tight und Wayne Waxing, sind aus Philadelphia und leben im Wohnwagen. In Amerika ist es ein 1961er Bambi Airstream, gestern abend war es ein eben so seltener Leyland DAF Minibus mit Alkoven, den sie für ihre 5wöchige Europatour Juli/August 2015 gemietet haben. Darin leben sie zu dritt, denn Tochter Diver (8) ist mit dabei. Der Bus muss auch die Ausrüstung aufnehmen: Eine Gitarre, ein Banjo, eine Cigar-Box, eine Mundharmonika, eine Bassdrum, 2 Becken, eine kleine aber umfangreiche Verstärkereinrichtung mit vielen Pedals. Das ganze nennt sich Hymn For Her und hat schon 3 Alben veöffentlicht. Es war heiß am 13.August, und so startete man erst gegen 22:30 im Keller des Subway to Peter. Wayne hatte auch eine Stunde mit dem Aufbau zu tun. Doch dann ging die Post ab. Grooviger Countrybluespunk der nie zuvor gehörten Art! Lucy mit einer elektrisch verstärkten Cigar Box Guitar gab den Ton mit harten Riffs an, Wayne bediente mit Händen und Füßen den Rest. Sie tauschten auch mal die Plätze um zu beweisen dass sie es beide drauf haben, auch der Gesang kam von beiden. Und Töchterchen Diver durfte auch ein Lied zum besten geben, das einzige eher ruhige. Ansonsten waren harte Beats mit Temposteigerung angesagt. Und da das Kellergewölbe ziemlich klein war, war auch Nähe angesagt, Musik zum Anfassen. So muss es sein! Und da es für die Kamera zu eng war gibt es statt einer Diashow Videos vom Smartphone:

  

 

 

Übrigens, als sie die Band 2007 gründeten, hießen sie noch Maggi Jane und Pierce Ternay und kamen aus der Folkszene und der Band Maggi, Pierce & E.J. (MPE). Das hört man noch auf ihrem ersten Album "Year Of The Golden Pig" (2008). Auf  "Lucy & Wayne And The Amairican Stream" (2010) und "Lucy & Wayne's Smoking Flames" (2013) gehen sie ein klein wenig sanfter zur Sache als live, doch der Sound ist ein neuer.    

 

 

Magda Piskorczyk Live 2013 - grooviger Blues mit Stimmgewalt   (zur Diashow ... )

Nach dem Erfolg auf dem Chemnitzer Bluesfestival 2013 kam der polnische Star Magda Piskorczyk gleich nioch einmal nach Chemnitz. Am 30. August und 1. September 2013 stand sie für jeweils knapp 2 Stunden auf der Bluesbühne am Neumarkt zum Chemnitzer Stadtfest, am Samstag Nacht um am Sonntag Nachmittag. Sie zupfte Gitarre und Bass, aber das eigentliche Highlight war ihre Stimme. Reif, tief, schwarz, experimentierfreudig. Ihr Repertoire umfasst Blues-Traditionals, Cover von Tracy Chapman bis Eric Bibb und Musik mit afrikanischen Wurzeln, auch Eigenkompositionen. Afro Groove ist ihr Markenzeichen.
Neben ihr steht die großartige Gitarristin Alksandra Siemieniuk und  Bartek Kazek an den Drums, und es geht die Post ab.   

 

 

Ein Teil des Repertoires der "schwarzen Stimme im weißen Kostüm" ist auf der CD "Afro Groove" zu hören. Hier in der Diashow gibt es "Cler Achel" von Ibrahim Ag Alhabib zu hören

 

 

 

 

 Dana Fuchs Live 2011 - Supershow zum Abrocken!  (zur Diashow ...)

Am 3. Oktober 2011 war die neue Janis Joplin in der Linde zu Affalter on stage und brachte 300 meist ältere Rockfans zur Extase. Bekannt als Broadwaystar in der Rolle der Janis, noch bekannter aus dem Beatles-Film "Across The Universe", hat die inzwischen 33jährige mit der Megaröhre den Bogen zur Musik gefunden. Aus der New Yorker Clubszene hat sich Dana zu ausgedehnten Tourneen durch die USA und Europa aufgemacht. Allein die Love-to-beg-Tour startete am 04.02.11 in Erfurt, führte durch die Niederlande, Belgien, die USA, Kanada, Italien, dieSchweiz, Österreich, Norwegen, wieder über Deutschland und endet am 05.11.11 in Dänemark. 103 Konzerte, und sie hüpft, kauert, kniet, liegt beim Singen und Shouten, und alles sieht ohne jede Anstrengung aus. Wo nimmt die Frau die Power her? An ihrer Seite steht Jon, ihr Gitarrist, der auch die Songs mit ihr schreibt, wenn es keine Covers sind, und die bringt sie besonders gut rüber. Er ist etwas verliebt in eine Gitarre, vielleicht ein Eigenbau, die aber nicht immer zu den harten Rock'n'Roll Nummern passt, mir hat seine leider zu wenig im Einsatz befindliche Zweit-Gitarre besser geschmeckt. Auch die Mundi war nicht so überzeugend, aber das war nicht entscheidend. Der Drummer hatte Schwerstarbeit zu leisten, denn fast durchweg war ein harter Beat angesagt. Cool der vermutlich indianische Bassist, der gelassen seine Saiten zupfte. Zum Abschluss der Show gab es das legendäre "Helters Kelter", diesmal als Medley mit "Hole Lotta Love". Als Zugabe kündigte Dana ein paar Love Songs an, da hätte ich die Otis Redding Nummer "I've been loving you too long" erwartet, doch leider kam sie nicht, wie auch "I'd rather go blind" fehlte. Vielleicht hat das Publikum um die 50 zu schnell aufgegeben, oder Dana hat aufgegeben, weil dieses Publikum zu alt war. So ging ein geiler Rockabend nach 2 Stunden doch zu früh zu Ende.   

 

 

Hier nun könnt ihr euch die Diashow eines großartigen Konzertes anschauen.
Für die bessere Sounduntermalung ist die CD "Live in NYC" zu empfehlen!  

 

 

 

 

 Hubert von Goisern - Linz Europa Tour 2007 - 2009 (zur Diashow...)

 

Quelle: Planet Linz

Am 10.Oktober 2008 gastiert Hubert von Goisern im Rahmen seiner Linz Europa Tour im Alten Schlachthof Dresden. Es ist unser zweites Live-Konzert mit HvG, das erste mal haben wir ihn in Plauen im Malzhaus so um 2000 gesehen. Da war er auch für uns schon kein Unbekannter mehr. Es ist phantastisch, was er mit seiner Band (David Lackner, kb, Alex Pohn, dr, Helmut Schartlmüller, b, und Severin Trogbacher, g) zum besten gibt. Den einen oder anderen Hit, aber vor allem viel Neues, Experimentelles. Und die Südtirolerinnen Elisabeth und Marlene Schuen sowie Maria Moling als Sängerinnen, Tänzerinnen, Geigerinnen und Perkussionisten stehen zu Recht nicht im Background.

In dieser Besetzung entstand auch die CD "S'NIX"

 

Auf der Seite "Musik" gibt es ein ausführliches Porträt von HvG, und hier gibt es nun eine Diashow vom Dresdner Konzert, mit Sound!  

 

 

 Colosseum Live 2007 - Ein Konzert der Superlative! (zur Diashow ...)

 

Quelle: unbekannt

Drummer Jon Hiseman hat Colosseum 1968 gegründet. Auf der Platte Colosseum Live von 1971 zeigte die Band eindrucksvoll, dass sie zu den besten, den größten Jatzzrock-Formationen zählte, vielleicht war Colosseum sogar die allergrößte, aber leider auch eine der eher unbeachtetsten. Mit dabei waren der Saxophonist Dick Heckstall-Smith, Dave Greenslade an den Keyboards, der Gitarrist Clem Clempson und die unverwechselbare Stimme von Chris Farlowe. 1972 trennte man sich und ging eigenen Projekten nach. Doch 1994 gab es das Reunion-Konzert in genau dieser Original-Besetzung. Seitdem touren die 6 durch Europa und werden frenetisch gefeiert. Leider verstarb Heckstall-Smith 2004, und seitdem ist Hisemans Ehefrau Barbara Thompson, die zuvor eigene Lorbeeren als Jazz-Musikerin erntete, an den Saxes dabei.   

Am 22.April 2007 gab es ein Konzert im Alten Schlachthof Dresden, und was für eines! Auch wenn Colosseum eher ein Insider-Tipp ist, keine Bühnenshow a la Genesis abgeht, es ist ein Konzert der Superlative! Neben dem Blues Klassiker Stormy Monday Blues ein paar Jack Bruce – Kompositionen, der Graham Bond Klassiker Walking in the park, einige Colosseum-Stücke wie Skellington und die Valentyne Suite, die meisten Titel haben 35 Jahre und mehr auf dem Buckel und wurden schon immer gespielt. Clarke und Clempson puschen sich gegenseitig zu Höchstleistungen, während Greenslade kaum eine Regung zeigt. Hiseman ist hinter seinem Aufbau aus Trommeln und Becken nie richtig zu sehen, außer wenn die Stöcke fliegen, während Barbara spielt, als sei sie schon immer dabei gewesen. Chris, etwas aus der Form gegangen, macht Späßchen und hat immer noch seine röhrende Stimme. Wenn man meint, es gibt keine Steigerung mehr, gibt es noch eine. Der Beat von Hiseman und Greenslade ist dynamischer als man je gehört hat, die Gitarre von Clem schwingt sich zu unereichten Höhen auf. Und das alles dargeboten von 6 Superstars, die zusammen 372 Jahre auf die Bühne bringen! Nach 2 ½ Stunden dann die Zugabe: ein Hiseman Solo – so was ist heute völlig in Vergessenheit geraten – geht nahtlos in Lost Angeles über. Dann sind die Musiker fertig. Das Publikum weiß es: noch eine Steigerung gibt es nicht mehr. Es ist gut. Es war phantastisch.

 Hier sind die Bilder

, die ich bei aller Euphorie machen konnte. Für den Ton empfehle ich, eine der Live CDs zu erwerben! (Der Diashow habe ich eine Sounduntermalung spendiert, die auch abgeschaltet werden kann - was ich nicht hoffe!)

Nachtrag:

Es gab noch einige Konzerte bis 2011, kaum eines reichte an den 2007er Auftritt heran. Die Erkrankung von Barbara an Parkinson setzten den Auftritten von ihr und Jon und damit der Band ein Ende. Clem und Chris sind aber bis heute in verschiedenen Projekten aktiv. 

 

 

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